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Achenseelauf 2026: So bereitest du dich auf die 23 Kilometer rund um den Achensee vor

  • Autorenbild: Johannes Kirchmair
    Johannes Kirchmair
  • 18. Aug.
  • 6 Min. Lesezeit
Achenseelauf 2026

23 Kilometer, der Achensee immer wieder im Blick und eine Strecke, die dir zum Schluss noch einmal einiges abverlangt: Der Achenseelauf am 6. September 2026 ist mehr als ein klassischer Halbmarathon. Von Pertisau führt die Strecke einmal rund um Tirols größten See und verbindet flache Passagen mit Schotterwegen, Asphalt und einem anspruchsvolleren Trailabschnitt.


Wer in diesem Jahr dabei ist, hat den größten Teil der Vorbereitung längst absolviert. In den letzten Wochen vor dem Start geht es nicht darum, versäumte Trainingskilometer nachzuholen. Jetzt zählen eine sinnvoll gesteuerte Belastung, ausreichend Erholung und eine gute Vorbereitung auf das, was dich am Renntag erwartet. Und falls du den Achenseelauf für das kommende Jahr ins Auge gefasst hast? Dann lohnt sich ein Blick darauf, was eine gute Vorbereitung auf die 23 Kilometer grundsätzlich ausmacht.


23 Kilometer rund um den Achensee: Das erwartet dich

Der Achenseelauf startet am 6. September 2026 um 10 Uhr in Pertisau. Von dort geht es über insgesamt 23 Kilometer einmal um den Achensee und schließlich zurück nach Pertisau. Dabei hat die Strecke zwei ziemlich unterschiedliche Gesichter. Die ersten 14,5 Kilometer von Pertisau nach Achenkirch führen über überwiegend flache Schotter- und Asphaltwege. In Achenkirch angekommen, verändert sich der Charakter: Auf den verbleibenden 8,5 Kilometern geht es über einen deutlich anspruchsvolleren Trail zurück Richtung Pertisau. Genau das solltest du bei deiner Vorbereitung im Hinterkopf behalten. Wer ausschließlich flache Kilometer auf Asphalt sammelt, bereitet sich zwar auf die Distanz vor, aber nicht unbedingt auf alle Anforderungen des Achenseelaufs.


Noch knapp drei Wochen bis zum Achenseelauf: Was jetzt zählt

Wenn du am 6. September an der Startlinie stehst, beginnt jetzt die letzte Phase deiner Vorbereitung. Die Versuchung kann groß sein, noch möglichst viele Kilometer unterzubringen. Besonders dann, wenn die vergangenen Trainingswochen nicht ganz nach Plan gelaufen sind. Die letzten Wochen sind jedoch nicht dazu da, eine komplette Vorbereitung nachzuholen. Dein Körper braucht neben Trainingsreizen auch Zeit, um sich davon zu erholen. Statt den Umfang kurzfristig massiv zu erhöhen, geht es jetzt zunehmend darum, vorbereitet und möglichst erholt an der Startlinie zu stehen. Nutze die verbleibende Zeit deshalb auch für die Dinge, die am Renntag einen Unterschied machen können:


  • Laufe in den Schuhen, die du beim Achenseelauf tragen möchtest.

  • Teste deine geplante Kleidung.

  • Probiere deine Verpflegung bei längeren Einheiten aus und beschäftige dich mit der Strecke.


Wer die 23 Kilometer bisher nicht annähernd vorbereitet hat, sollte dagegen nicht versuchen, fehlende Trainingsmonate innerhalb weniger Wochen aufzuholen.


So bereitest du dich langfristig auf den Achenseelauf vor

Vielleicht stehst du dieses Jahr noch am Streckenrand. Vielleicht läufst du den Fitnesslauf über 14,5 Kilometer und möchtest dich im nächsten Jahr an die komplette Runde wagen. Oder du hast nach dem diesjährigen Achenseelauf schon das nächste Ziel im Kopf.

Eine langfristige Vorbereitung lässt sich nicht für jeden Läufer identisch planen. Trainingsstand, Erfahrung, Zielzeit und körperliche Voraussetzungen unterscheiden sich. Einige Grundprinzipien gelten trotzdem.


1. Schaffe eine gute Grundlage

Bevor es um Tempo und lange Distanzen geht, zählt vor allem eines: Regelmäßigkeit.

Eine solide Grundlagenausdauer entsteht nicht durch einzelne besonders harte Einheiten, sondern über kontinuierliches Training. Wer erst mit dem Laufen beginnt, sollte seinem Körper entsprechend Zeit geben, sich an die Belastung zu gewöhnen.

Dabei muss nicht jeder Trainingslauf schnell sein. Gerade lockere Einheiten bilden einen wichtigen Teil einer langfristigen Laufvorbereitung.


2. Steigere deine Distanzen Schritt für Schritt

23 Kilometer sind länger als ein Halbmarathon. Entsprechend solltest du deinem Körper genügend Zeit geben, sich an längere Belastungen zu gewöhnen.

Längere Läufe können deshalb mit fortschreitender Vorbereitung Teil deines Trainings werden. Dabei geht es nicht darum, bei jeder Einheit an die persönliche Grenze zu gehen. Umfang und Belastung sollten zu deinem individuellen Trainingsstand passen und schrittweise gesteigert werden.


3. Trainiere nicht nur auf flachem Asphalt

Der Achenseelauf macht es besonders deutlich: 23 Kilometer sind nicht gleich 23 Kilometer.

Bis Achenkirch ist die Strecke vergleichsweise flach. Danach warten auf den letzten 8,5 Kilometern Trail- und Steigpassagen. Gerade wenn die Beine bereits mehr als 14 Kilometer hinter sich haben, stellt das noch einmal andere Anforderungen. Es kann daher sinnvoll sein, unterschiedliche Untergründe und Höhenprofile in die Vorbereitung einzubauen. Auch Kraft-, Stabilitäts- und Mobilitätstraining können das reine Lauftraining ergänzen. Und genau hier kommt der Achensee als Trainingsort ins Spiel: Berge, Wege am See und Trails bieten rund um Achenkirch ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Bewegung und Training miteinander zu verbinden.

Bei BASE Achensee gehört Bewegung deshalb ganz selbstverständlich zum Konzept. Das Active Lifestyle Resort liegt nur wenige Minuten von See und Natur entfernt und bietet dir gleichzeitig Möglichkeiten für ergänzendes Training. Denn manchmal beginnt die Vorbereitung auf den nächsten Lauf eben nicht erst vor der Haustür sondern auch im Urlaub.


4. Plane Recovery genauso bewusst wie deine Trainingseinheiten

Training ist nur eine Seite der Vorbereitung. Recovery ist die andere. Mit jeder intensiven Einheit setzt du einen Belastungsreiz. Damit dein Körper auf diesen reagieren kann, braucht er anschließend Zeit zur Erholung. Ruhetage sind deshalb kein verlorenes Training.

Ausreichend Schlaf, eine passende Ernährung, Flüssigkeit und bewusst ruhigere Tage gehören genauso zu einer guten Vorbereitung wie lange Läufe oder Tempoeinheiten.

Gerade in den letzten Wochen vor dem Achenseelauf wird das wichtig. Mehr Training bedeutet jetzt nicht automatisch mehr Leistung am 6. September.

Bei BASE Achensee denken wir Active Lifestyle deshalb nicht ohne Recovery. Nach dem Training kannst du dich zurückziehen, zur Ruhe kommen und die Möglichkeiten für deine Erholung nutzen. Sauna und Whirlpool treffen hier auf Fitness und Natur direkt vor der Tür.

Train. Recover. Repeat. Denn wer gerne aktiv ist, muss nicht jede freie Minute aktiv sein.


5. Teste Ausrüstung und Verpflegung vor dem Renntag

Neue Laufschuhe am Morgen des Achenseelaufs? Lieber nicht. Was du auf 23 Kilometern tragen, essen oder trinken möchtest, solltest du möglichst schon aus dem Training kennen. Das gilt für Schuhe und Socken genauso wie für Laufbekleidung und Verpflegung.

Beim Achenseelauf stehen entlang der Strecke mehrere Labestationen zur Verfügung. Bei Kilometer 5,1 und 10,4 sowie in Achenkirch bei Kilometer 14,6, an der Gaisalm bei Kilometer 18,5 und bei Kilometer 21,3 kannst du Flüssigkeit aufnehmen; je nach Station gibt es zusätzlich Obst oder andere Verpflegung. Im Ziel wartet eine weitere Verpflegungsstation.

Schau dir vorher an, was angeboten wird und plane deine Strategie entsprechend. Grundsätzlich gilt: Der Wettkampftag ist ein schlechter Zeitpunkt für Experimente.


Die letzten Tage vor dem Achenseelauf

Je näher der Start rückt, desto weniger kannst du durch zusätzliche harte Einheiten gewinnen. Jetzt geht es darum, die Belastung zurückzufahren und deinem Körper die Möglichkeit zu geben, erholt in den Wettkampf zu gehen. Auch organisatorisch kannst du jetzt einiges erledigen. Lege deine Ausrüstung rechtzeitig bereit, informiere dich über Anreise und Startnummernausgabe und wirf noch einmal einen Blick auf die Strecke.

2026 erfolgt die Startnummernausgabe am Samstag, den 5. September, zwischen 15 und 17 Uhr sowie am Sonntagmorgen zwischen 7:30 und 9:45 Uhr im Fischergut in Pertisau. Für den Achenseelauf fällt der Startschuss anschließend um 10 Uhr.

Und vor allem: Schlaf ausreichend und gib deinem Körper die Ruhe, die er jetzt braucht.


Renntag: Teile dir die 23 Kilometer gut ein

Die Stimmung am Start, andere Läufer neben dir und endlich der Moment, auf den du hingearbeitet hast: Da passiert es schnell, dass die ersten Kilometer deutlich schneller werden als geplant. Beim Achenseelauf lohnt es sich besonders, die gesamte Strecke im Blick zu behalten. Schließlich wartet der anspruchsvollere Abschnitt erst nach Achenkirch auf dich. Hinzu kommt eine wichtige Vorgabe des Veranstalters: Die Labestation in Achenkirch bei Kilometer 14,6 muss bis 11:45 Uhr erreicht werden, um regulär in der Wertung zu bleiben. Das offizielle Zielende in Pertisau ist um 14 Uhr.

Finde deshalb dein eigenes Tempo, nutze die Verpflegungsstationen und lass dich nicht dazu verleiten, dein geplantes Rennen schon auf den ersten Kilometern zu laufen.

Das Panorama läuft schließlich nicht weg.


Nach 23 Kilometern: Jetzt beginnt die Recovery

Ziellinie in Pertisau. 23 Kilometer geschafft. Vielleicht möchtest du dich jetzt einfach nur hinsetzen und gar nichts mehr tun. Dein Körper hat allerdings gerade einiges geleistet. Flüssigkeit und Energie auffüllen, langsam herunterkommen und deinem Körper anschließend ausreichend Erholung ermöglichen, gehören deshalb ebenfalls zum Wettkampftag. Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem du merkst, warum wir bei BASE Training und Recovery zusammen denken. Nach einem Tag draußen möchtest du nicht unbedingt Programm. Manchmal möchtest du einfach deine Ruhe.


BASE Achensee: Deine Base rund um den Achenseelauf

Der Achenseelauf führt direkt durch Achenkirch und damit durch die Heimat von BASE.

Unser Active Lifestyle Resort ist für Menschen gemacht, die im Urlaub nicht zwischen Bewegung und Erholung wählen möchten. Der Achensee liegt nur etwa eine Minute entfernt, ebenso der nächste Wanderweg. Gleichzeitig bietet BASE dir den Rückzugsort, den du vor und nach einem sportlichen Tag gebrauchen kannst. Vor dem Lauf noch einmal zur Ruhe kommen. Draußen aktiv sein. Ergänzend trainieren. Nach dem Sport in die Sauna oder den Whirlpool. Und anschließend nicht ins volle Hotel, sondern zurück ins eigene Serviced Apartment. Genau darum geht es bei BASE: Sport, Natur und Recovery so miteinander zu verbinden, wie es zu deinem Tag passt. Vielleicht führt dein Weg dieses Jahr beim Achenseelauf durch Achenkirch. Vielleicht steht die komplette Runde erst im nächsten Jahr auf deinem Plan. So oder so gilt: Die Ziellinie ist nur ein Teil des Weges.


 
 
 

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